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Fakten und News zum Thema
urologische Erkrankungen
(Erkrankungen der harnableitenden Wege)
Prostatakrebs
Behandlung
Fettleibigkeit mindert
die
Therapiechancen Bei Männern ist
der Krebs der Vorsteherdrüse die häufigste bösartige
Erkrankung. Nun zeigt eine neue Studie, dass übergewichtige
Männer eine erhöhte Sterblichkeit aufweisen. Die üblichen
Therapien schlagen bei den Übergewichtigen schlechter
an als bei Normalgewichtigen. Experten fordern daher,
die üblichen Therapieverfahren neu zu überdenken.
mehr lesen Quelle:
Spiegel online
Prostatakrebs-Früherkennung:
das aufwändige und teure Screening-Verfahren das gesunden
Männern bestimmter Altersgruppen angeboten wird,
ist nahezu wertlos, wenn es um eine Senkung des Prostatakrebs-Sterberisiko
geht.
mehr lesen Quelle:
MEDLINE Abstract Fachblatt British Medical Journal
2011 Mar 31;342:d1539. doi: 10.1136/bmj.d1539. Trial
registration Current Controlled Trials, ISRCTN06342431.
PMID: 21454449 [PubMed - in process]
Prostatakrebs-Früherkennung:Starke Schwankungen
der gemessenen PSA-Werte
sind im Rahmen eines Prostatakrebs-Screenings
kein vernünftiger Grund für die Durchführung einer
feingeweblichen Untersuchung (Biopsie) des Prostatagewebes.
mehr lesen Quelle: J Natl Cancer Inst.
2011 Feb 24. [Epub ahead of print]
Prostatakrebs
- behandeln oder nur abwartend beobachten? Nachdem feststeht, das
die im Zuge der Prostatakrebs-Diagnostik seit Jahrzehnten
häufig verwendeten PSA-Werte keine zuverlässige
Entscheidungshilfe liefern können, soll
nun eine genau definierte Analyse der unterschiedlichen
Entwicklungsstufen der Krebszellen diagnostische Sicherheit
schaffen. mehr lesen Quelle:
MEDLINE Abstract Fachblatt Lancet Oncology
Prostatakrebs-Behandlung Ein vom
TRAIL-Protein initiierter
Schutzmechanismus des Körpers ist in Prostatakrebszellen
massiv verändert - gleichzeitig scheint das Protein
die Überlebens-Aussichten für Patienten zu verbessern.
mehr
lesen Quelle:
Originalpublikation:
Recurrence Free Survival in Prostate Cancer is Related
to Increased Stromal TRAIL Expression.Fachblatt
CANCER, September 2010
Kritik
an Screening-Untersuchungen auf Prostatkrebs: PSA-Test
und die übliche rektale Untersuchung auf Prostatakrebs
bieten im Zuge der Screening-Untersuchung bestimmter
Altersgruppen auf Prostatakrebs keinen Überlebensvorteil.
mehr lesen Quelle: Positionspapier European
Association of Urology
PSA-Screening
- ja oder nein?
Stellungnahme des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte
Medizin - DNEbM e.V. zu Forderungen nach Einführung
eines PSA-Screenings. Maßnahmen zur Früherkennung
von Krebskrankheiten genießen eine hohe Wertschätzung.
In der Diskussion spielen Vermutungen über ihren
Nutzen eine vorrangige Rolle, das Schadenspotenzial
wird häufig nicht wahrgenommen. Auch in der derzeitigen
Diskussion um die Einführung einer neuen Früherkennungsmaßnahme
zur Entdeckung von Prostatakrebs durch die Messung
des prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut ist
dieses Missverhältnis festzustellen. mehr lesen Quelle:Deutsches
Netzwerk evidenzbasierte Medizin
Krebs-Prophylaxe: Enttäuschung bei der
Vorbeugung Prostatakrebs. Viel
hilft offenbar nicht viel. Schon mehrere
wissenschaftliche Studien konnten in der jüngsten
Vergangenheit zeigen, dass die mittlerweile zu einer
Art "Volksnahrungsmittel" mutierten
Multi-Vitamintabletten mit einer gewissen
Vorsicht zu genießen sind. Keineswegs trifft nämlich
die im Volke weit verbreitete Vermutung zu "Wenn die
Vitaminpillen schon nicht helfen sollten, dann schaden
sie wenigstens nicht".
mehr lesen Quelle: AARP
Diet and Health Study
Veilchenduft
stoppt Prostatakrebs:
Bochumer Forscher "enttarnen" Riechrezeptor
- JBC: Hormonmetaboliten blockieren Zellvermehrung. Ein Protein mit bislang
unbekannter Funktion, das in Prostatakrebszellen massenhaft
hergestellt wird, haben Bochumer Biologen um Prof.
Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt jetzt als Riechrezeptor für
Veilchenduft "enttarnt".
mehr lesen Quelle: Presse-Information
Universität Bonn
Hyperthermie
bei Prostatakrebs:Anläßlich
eines Medizin-Kongresses wies
Dr.Friedrich
Douwes,
Leiter der Klinik
St. Georg in Bad Aibling,in
Las Vegas, U.S.A. darauf hin, dass die transurethrale
(durch die Harnröhre) kontrollierte Anwendung von
Wärme (lokale Hyperthermie) in Kombination mit einer
zeitweiligen Hormonblockade bei Prostatakrebs in 100%
der Fälle zu einem primären Ansprechen des Tumors
führt.
mehr lesen Quelle: Presse-Information
St. Georg Krankenhaus Bad Aibling
Hyperthermie Therapie
bei Prostatakrebs:
For all those who ask, Hyperthermia IS NOT
AN EXPERIMENTAL CANCER TREATMENT. It's FDA approved since
1984.
Sexual side effects are very low or none, because the prostate
is not removed, Hyperthermia is gentle heath cancer treatment,
and low-dose-radiation has very little side effects, because
the body can handle that and recover from it easily.
Suchtest für Brust-
und Prostatakrebs - Laserlicht macht Marker für
Brust- und Prostatakrebs in der Haut sichtbar.
Nicht-invasives, kostengünstiges Verfahren entwickelt. Wissenschaftler um Professor Dr. Dr. Jürgen Lademann
aus der "Klinik für Dermatologie" der Charite
haben in Zusammenarbeit mit dem "Institut für
Medizinische Physik/Lasermedizin" der Freien Universität
und die "Laser- und Medizin-Technologie gGmbH Berlin"
ein neues nicht-invasives Verfahren entwickelt, das sich
als Such- (Screening-)Test für Krebs der Brust und
der Prostata ebenso eignet, wie zur Kontrolle von Therapien
dieser Krebsformen.
mehr lesen Quelle:
Klinik für Dermatologie Charite und Institut für Medizinische
Physik/Lasermedizin" der Freien Universität
Minimal invasive Operation bei Prostatakrebs.
Ärzte der Universität Leipzig und der Medizinischen
Hochschule Hannover setzen schonende Schlüsselloch-Chirurgie
ein - bislang wurden 130 Patienten behandelt. Prostatakrebs
auf besonders schonende Weise zu operieren - das ist möglich
mit einem neuen Verfahren, das in der Klinik für Urologie
des Universitätsklinikums Leipzig entwickelt worden
ist und nun auch in der Urologischen Klinik der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) eingesetzt wird: Die so genannte
endoskopisch-extraperitoneale radikale Prostatektomie (EERPE)
ergänzt die bisherigen Therapieformen und eignet sich
für Patienten, bei denen der Tumor auf die Prostata
begrenzt ist und sich noch keine Tochtergeschwülste
nachweisen lassen.
mehr lesen Quelle: Presse-Information
Medizinische Hochschule Hannover
Prostatakrebs Kombi-Bilder erleichtern molekulare Planung
der Strahlentherapie
Fortschritte bei der Bildgebung und Bildbearbeitung
erleichtern die Planung der Strahlentherapie und ermöglichen
so eine gezielte Bestrahlung von Tumoren. Die elektronische
Überlagerung von PET- und CT-Bildern ist das jüngste
Beispiel. Von ihr profitieren u.a. Patienten mit
Lungen-
und Prostatakrebs oder
Hirntumoren, wie Strahlentherapeuten
auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
für Radioonkologie, Medizinische Physik und Strahlenbiologie
in Erfurt berichten.
mehr lesen
Quelle:
Deutschen Gesellschaft
für für Radioonkologie, Medizinische Physik und Strahlenbiologie
in Erfurt
Impotenz-Therapie/
Erektile Dysfunktion ED
Der medizinische
Fortschritt führt aufgrund seiner Dynamik oft dazu, dass
weder Ärzte, noch Betroffene diese rasante Entwicklung im
Detail verfolgen können. Die in allen Medien zu beobachtende
Informationsüberflutung hat paradoxerweise zur Folge, dass
sich gelegentlich selbst revolutionäre Entwicklungen erst nach
vielen Jahren in der Praxis durchsetzen - oder sogar ganz in Vergessenheit
geraten. Daher soll dieser unabhängige Informationsservice
zum Thema
Impotenz und erektile
Dysfunktion (E. D.) mithelfen, die auf
diesem Gebiet bestehenden Wissensdefizite abzubauen.
Besonders
bei der medikamentösen Therapie der erektilen Dysfunktion konnten
in den vergangenen Jahren durch die Einführung von innovativen
Medikamenten revolutionäre Fortschritte
beobachtet werden. Dieser positive Entwicklung wird aber leider
durch Sparen am falschen Ende und übertriebene Berichte über Arzneimittelrisiken
behindert. Da auch in Deutschland ein hoher Prozentsatz
der Männer (und ihre Partnerinnen) unter den Folgen einer erektilen
Dysfunktion leiden, vermindern die verbreiteten
Fehlinformationen unnötigerweise die Lebensqualität vieler Menschen.
News und Therapie-Empfehlungen
bei Impotenz / Erektile Dysfunktion (ED)
im Info-Netzwerk Medizin 2000
Sex: Ist kürzer besser? Gängige Vorurteile besagen,
dass Geschlechtsverkehr um so befriedigender ist, je länger er
dauert. Doch US-Wissenschaftler fanden nun bei einer Befragung
von Sex-Experten heraus, dass dies wahrscheinlich nicht der Fall
ist.mehr lesen Quelle: Presse-Information Pittsburgh
Post-Gazette
Chinesische
Kräuter wirken nicht Eine erste
randomisierte Doppelblindstudie belegt, dass eine in China weit
verbreitete und oft angewandte Mischung aus zehn unterschiedlichen
chinesischen Kräutern die ihr zugeschriebene Wirkung nicht
hat.mehr
lesen Quelle: The American Journal of Medicine
Testosteron-Therapie bei gesunden älteren
Männern wirkungslos? Allein in den USA erhielten im Jahr
2002 rund 800.000 Männer - oft auf deren ausdrücklichen
Wunsch - von ihren Ärzten das männliche Sexualhormon
Testosteron verordnet. Jetzt legte eine hochrangige Untersuchergruppe
die Resultate einer kritischen Durchleuchtung der vorliegenden
wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit der Therapie
vor.mehr lesen Quellen : Institute of Medicine
(IOM), and The Food and Drug Administration
Wechseljahre des Mannes: „Testosteron-Mangel-Syndrom“
- wie häufig ist es und muss es überhaupt behandelt werden? Wissenschaftliche Untersuchungen
haben aber durchaus gezeigt, dass sich der Testosteronspiegel
bei älteren Männern im statistischen Mittel nach dem 40. Lebensjahr
kontinuierlich jährlich um etwa ein bis zwei Prozent verringert.
Daher haben 15 % - 20% der Männer über 50 Jahren einen erniedrigten
Testosteronspiegel. mehr lesen Quellen : Institute of Medicine (IOM), and The Food and Drug
Administration
Impotenz Hohe Zufriedenheit
mit Prothesen Nach einer Schwellkörperimplantation zeigen sich nahezu
siebzig Prozent der Patienten mit dem Ergebnis zufrieden. Diese
Therapie wird als letzte Möglichkeit genutzt, um Erektionsstörungen
zu beseitigen. mehr
lesen Quelle: Dr. Edina Eva von
Rottenthaler , Zentrum für Operative Medizin der Universität
zu Köln
In diesem auf
YouTube
publizierten Video wird zur alternativen Blasenkrebs-Therapie
Stellung bezogen (in englischer Sprache) bei der zusätzlich
zur üblichen chirurgischen, chemotherapeutischen und radiologischen
Behandlung auch die Mikrowellen-Hyperthermiezum Einsatz kommt.
Blasenkrebs-Behandlung mit Hyperthermie
Durch die zusätzliche Therapie der Krebspatienten mit
Hyperthermie (Überwärmung des Tumors auf 40-44 Grad Celsius
- auch "Fiebertherapie" oder
Oncothermie
genannt) können die zu beobachtenten Behandlungsergebnisse
nach drei bis fünf Jahre deutlich verbessert werden.
mehr lesen Quelle: Presse-Information Deutschen
Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) (The German Society of Radiation
Oncology)
Die zusätzliche Anwendung
von Wärme in der Krebstherapie (additive Krebstherapie)
wurde über Jahrzehnte von ausschließlich schulmedizinisch
ausgerichteten Onkologen als eine Form der Scharlatanerie
abgetan. Schon der Vorzeige-Wissenschaftler Manfred von
Ardenne, der sich in der DDR unter anderem der Erforschung
der Hyperthermie
bei Krebs widmete, hatte es schwer, seinen Forschungsergebnissen
Anerkennung zu verschaffen.
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Hyperthermie-Therapie
überzeugt viele Skeptiker. Die sog.
Oncothermie hilft auch beim fortgeschrittenen
Zervix-Karzinom (Gebärmutterhalskrebs).
Schlecht
konzipierte wissenschaftliche Studien und wenig ausgereifte
Medizin-Technik haben Anfang der 90er Jahre den
ursprünglich guten Ruf der
Hyperthermie-Therapie (Gewebe-Überwärmung) bei Krebs
schwer beschädigt. Doch heute ist die
Hyperthermie-Therapie
rehabilitiert und immer mehr seriöse Wissenschaftler beschäftigen
sich mit der nebenwirkungsarmen Methode, die die konventionelle
Chemo- und Strahlentherapie sinnvoll ergänzen kann. Kürzlich
Jetzt wurden die Ergebnisse einer holländischen Studie
bekannt, die die Wirkung der Hyperthermie-Behandlung
bei fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs
(Zervix-Karzinom) analysierte.
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Bestimmte
Gemüse schützen vor gefürchtetem Tumorleiden:
Mit Broccoli, Radieschen, Rettich & Co. gegen
Blasenkrebs In
der neuesten Ausgabe des renommierten Fachblatts "International
Journal of Cancer " wurde eine Studie publiziert,
die zeigt, dass der regelmäßige Konsum von
Broccoli, Radieschen oder Rettich offenbar vor
Blasenkrebs
schützen kann.
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Blasenkrebs:
neue OP Methode verhindert die bisher üblichen Nebenwirkungen
wie Impotenz und Harnträufeln. Nachdem nervenschonende
Operationsverfahren bereits der Therapie des Prostatakrebses
einiges von ihrem Schrecken genommen haben, wollen Operateure
der Uniklinik Jena jetzt auch den Opfern des Blasenkrebs
zu mehr Lebensqualität verhelfen.
mehr lesen
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Seelische Belastungen bei Krebs Was tun, um mit dieser
Krisensituation fertig zu werden?
Krebspatienten und ihre Angehörigen leiden
unter kaum erträglichen seelischen Belastungen. Bisher ist wenig darüber
bekannt, wie sie mit diesem Problem im Alltag umgehen. Um mehr über die
geistig-seelischen Aspekte der Krankheitsbewältigung zu erfahren, wird nun
an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine Studie durchgeführt, die
sich mit der Frage beschäftigt, wie die betroffenen Menschen ihrer
Krebserkrankung umgehen und welche eigenen Möglichkeiten sie hierzu nutzen
konnten. Als Grundlage für diese wichtige Studie dient ein
online-Fragebogen. KrebspatientInnen werden von der Autorin
Anna-Katharina Burkhardt dazu ermutigt, diesen anonymisierten Fragebogenhier auszufüllen.